- LEWAL- lebenswertes Wattental

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Tiroler Tageszeitung vom 09.02.2020
R19 - März 2020
Gerald Aichner - Haller Blatt
R19 - Februar 2020
Tiroler Tageszeitung am 26.01.2020
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Tiroler Tageszeitung 21.01.2020
Tiroler Tageszeitung 20.01.2020
Kronen Zeitung 20.01.2020:
Gelebtes Miteinander im Wattental

Der Truppenübungsplatz des Österreichischen Bundesheers im hinteren Wattental vereint schon seit Jahrzehnten verschiedene Nutzungen: Almwirtschaft, Jagd – und Forstwirtschaft, Alpintourismus und die Nutzung als militärisches Ausbildungsgelände. Insbesondere letztere Verwendung stellt eine besondere Herausforderung dar, sind doch dadurch insbesondere in Übungs- und Schießzeiten Einschränkungen für andere Nutzergruppen gegeben. In einem längeren Vermittlungsprozess zwischen dem Verein LEWAL (Lebenswertes Wattental) und dem Bundesheer, in den sich LH Platter eingeschaltet hat, kam es nun zu einer Verständigung in wesentlichen Punkten.
Das österreichische Bundesheer, das Eigentümer des Truppenübungsplatzes ist, hat zugesagt die Bedürfnisse von Landwirtschaft und Tourismus bestmöglich zu berücksichtigen. Das soll insbesondere Auswirkungen auf Schießübungszeiten und den Erhalt der Weideflächen haben. Militärkommandant Herbert Bauer betont aber auch die Notwendigkeiten der militärischen Ausbildung, die, gerade in Zeiten wie diesen, eine besondere Bedeutung hat.
In mehreren Gesprächen, die auf Anregung von Landeshauptmann Platter erfolgten, haben sich die Vereinsleitung und das Militärkommando auch auf eine weiterführende Kommunikation geeinigt. Vereinsobmann Hannes Erler zeigte sich zufrieden über die Bereitschaft des Militärkommandos, die Gespräche auch in Zukunft fortzusetzen und allenfalls auftauchende Probleme nach Möglichkeit auf kurzem Weg zu lösen. Er betont, dass durch die weitgehende Reduktion von Schießübungen im freien Gelände während der vertraglich vereinbarten Sommermonate schon eine wesentliche Besserung eingetreten sei. Wie in der Beantwortung der von über 1.500 Bürgerinnen und Bürgern unterschriebenen Anfrage an das Parlament, vom Ministerium zugesagt, sieht er eine vernünftige Lösung, die den Sommertourismus und die Almwirtschaft im Wesentlichen uneingeschränkt ermöglicht. Vorstandsmitglied Johann Geissler konnte auch insbesondere die landwirtschaftlichen Interessen einbringen, die beim Militär auf hohes Verständnis gestoßen sind.
Der Landeshauptmann von Tirol kann bei Differenzen gemäß Übergabevertrag aus dem Jahr 1955 durch die Vertragsparteien angerufen werden. LH Günther Platter hat sich auf Betreiben des Vereins als Vermittler in den Prozess eingeschaltet. „Die Gespräche haben gezeigt, dass im Wattental nicht nur ein Entweder-Oder, sondern, bei entsprechendem Willen, ein „Sowohl-Als-Auch“ bei den verschiedenen Nutzungen möglich ist. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten.“ Platter ist überzeugt, dass es der richtige Weg war, alle Beteiligten für eine tragfähige Lösung an einen Tisch zu bringen. „Das hat zwar etwas länger gedauert, allerdings ist nur so sichergestellt, dass die erzielten Einigungen von allen mitgetragen werden.“

Gemeindeblatt Wattenberg, Jänner 2016
61er, Jänner 2016
R19, Dezember 2015
 
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